Die Altstadt von Brandenburg an der Havel

Das Altstädtische Rathaus

Mit dem Bau der spätgotischen Anlage wurde um 1450 begonnen. Bereits 1470 folgte das Hauptgebäude, ehe 1826 das Uhrgeschoss und die jetzige Turmspitze aufgesetzt wurde. Die gesamte Architektur des Gebäudekomplexes ist reich geschmückt.

Die Nutzung des Altstädtisches Rathauses, angefangen von Rats- und Schreibstuben bis hin zur Barchentfabrik war sehr wechselvoll. Heute wird das Altstädtische Rathaus nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wieder als Sitz der Stadtspitze genutzt.

Der mächtige Roland, 5,35 Meter hoch und 1474 geschaffen, steht seit 1946 vor dem Altstadt Rathaus. Er gehört zu den mächtigsten, mit städtischen Rechten und Freiheiten in Zusammenhang stehenden mittelalterlichen Standbildern, wenngleich deren Bedeutung bis heute noch nicht vollständig geklärt sind.

Brandenburg an der Havel - das Rathaus


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Die St. Gotthardtkirche

Die St. Gotthardtkirche ist eine im spätgotischen Stil errichtete dreischiffige Hallenkirche mit Kapellen im Süden und Norden. Baubeginn ist wahrscheinlich das Jahr 1456 und die Fertigstellung erfolgte in mehreren Bauabschnitten.

Vom romanischen Vorgängerbau aus dem 12. Jahrhundert ist die untere Turmhälfte erhalten - Feldsteine, Portal, Rundfenster. Vier Jahre war die Gotthardtkirche die Kathedrale des Bistums Brandenburg. 1165 siedelten die Prämonstratenser zur Burginsel über. St. Gotthardt wird zur Pfarrkirche der Altstadt.

Die heutige gotische Hallenkirche mit ihren Kapellenanbauten war 1475 vollendet. Sie hat eine reiche Ausstattung von der Romanik an bis zum 20. Jahrhundert.

Besonders zu erwähnen sind das romanische Taufbecken, das spätgotische Triumphkreuz, der Einhornteppich aus dem letzten Drittel des 15. Jh., eine Vielzahl von Epitaphien, figürliche Buntglasfenster des 19. / 20. Jh. und die große dreimanualige Schuke-Orgel von 1986.

Brandenburg an der Havel - die St. Gotthardtkirche